Schlickerbahn (Eckstein)

SCHLICKERBAHN

 

Besitzer: 1. 1954 Eckstein (Bernburg)
2. 1955 bis 1982 Günther Lange (Petkus, ab 1963 Groß Köris)
3. 1983 bis 1989 Detlef Lange (Groß Köris)

Hersteller/Typ: Eigenbau Eckstein

Spielzeit: 1954 bis 1989

Baujahr: 1953/54

Maße (BxTxH): Durchmesser 18 m

Anschluss: 80 A

Kapazität: 36 Personen

Ehem. Namen:

Geschichte/Verbleib: Die 1953/54 für Bruno Eckstein gebaute Schlickerbahn mit hydraulisch ausfahrbarer Dachsäule und drehbarem Dachstuhl hatte ursprünglich 9 Gondeln und 9 Schlitten, die Laufräder waren ehemalige Stützrollen eines deutschen Panzers, die durchtrennt wurden. 1954 oder 1955 kaufte Max Lange aus Petkus die Bahn und schenkte sie sogleich seinem Sohn Günther Lange, der um 1956/57 die wenig attraktiven Schlitten entfernte und durch weitere 9 Gondeln ersetzte. Bis 1983 verpachtete Günther Lange das Geschäft an seinen Sohn, Detlef Lange. Von ihm wurde die Bahn zur Verkürzung der Aufbauzeit optimiert. Detlef Lange betrieb die Bahn bis 1987. Die beiden folgenden Jahre wurde das Geschäft von seiner Cousine Cornelia Ziehe geführt. Schließlich wurde das vom 1989 verstorbenen Günther Lange geerbte Geschäft von Detlef Lange nach Finsterwalde weiterverkauft, wo es aber nicht mehr betrieben wurde.